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Verbotene Zonen in Google Earth



Im Ausbildungscamp der GSG9. (Foto: Google)

Im Ausbildungscamp der GSG9. (Foto: Google)
Im Swimmingpool vom Papst, allein auf dem Mount Everest oder im Trainingscamp der GSG 9 – in Google Earth sind die Barrieren aufgehoben. Weltweit gibt es Tausende dieser schwer zugänglichen Stellen. Orte, die man nur mit großen Mühen erreichen kann oder gar nicht betreten darf. Viele unterliegen der militärischen oder nachrichtendienstlichen Geheimhaltung. Andere können – wenn überhaupt – nur nach Anmeldung betreten werden. Wir haben für Sie unseren Planeten abgesurft und die "verbotenen Zonen" aufgedeckt.



Der "geheime" Blick
Die hochauflösenden Bilder, die Google Earth jedem Nutzer liefert, rufen auch Datenschützer auf den Plan. Bilder vom eigenen Häuschen könnten die Privatsphäre und damit Persönlichkeitsrechte verletzen. Und was sagt Google dazu? Man habe Verständnis, wenn sich jemand um seine Privatsphäre sorge, heißt es auf der Webseite von Google Maps, der Internet-Version von Google Earth. Die Satellitenbilder stammen aus unterschiedlichen Quellen und werden nicht in Echtzeit bereitgestellt. Auch würden alle Bilder prinzipiell nichts anderes zeigen als das, "was jedermann sehen kann, der über einen bestimmten geografischen Ort fliegt oder daran vorbei fährt".

4.2.07 14:34, kommentieren

Briten schickten Minderjährige in den Krieg



Britische Soldaten im Irak-Einsatz (Foto: dpa)
Britische Soldaten im Irak-Einsatz
Großbritannien hat seit dem Jahr 2003 fünfzehn Minderjährige als Soldaten im Irak eingesetzt. Das hat der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Adam Ingram, am Sonntag bei der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Liberaldemokraten zugegeben.




Einige länger als drei Wochen vor Ort
Vier eingesetzte Minderjährige waren Frauen. Die große Mehrheit von ihnen hätte innerhalb von einer Woche ihren 18. Geburtstag gehabt oder sei innerhalb einer Woche nach ihrer Ankunft aus dem Irak zurückgezogen worden. "Weniger als fünf 17-Jährige waren für einen länger als drei Wochen andauernden Zeitraum eingesetzt", berichtete Ingram. Er betonte, die Entsendung der minderjährigen Soldaten sei "irrtümlich" geschehen. Nach Angaben des Staatssekretärs wurde diese Praxis ab Juli 2005 eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt seien keine Minderjährigen mehr in den Irak abkommandiert worden.



Blair soll sich entschuldigen
Die liberaldemokratische Abgeordnete Sarah Teather, die die Anfrage gestellt hatte, sprach von einem "unverzeihlichen Fehler". Sie forderte von Premierminister Tony Blair eine Entschuldigung. So junge Menschen seien weder geistig noch emotional auf einen so blutigen Konflikt wie im Irak vorbereitet.





Selbstverpflichtung unterzeichnet
Wenn ihre Eltern zustimmen, können britische Jugendliche bereits im Alter von 16 Jahren Mitglied der Streitkräfte werden. Die Regierung in London hat sich aber selbst dazu verpflichtet, Jugendliche nicht an Kämpfen teilnehmen zu lassen. Sie unterzeichnete am 24. Juni 2003 ein entsprechendes Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention. Großbritannien hat rund 7200 Soldaten im Irak stationiert.

4.2.07 14:39, kommentieren

Wärme bringt unerwünschte Einwanderer


Der Dornfinger ist die einzige Giftspinne in Mitteleuropa, die Menschen etwas anhaben kann (Foto: Fritz Geller-Grimm)
Der Dornfinger ist die einzige Giftspinne in Mitteleuropa, die Menschen etwas anhaben kann (Foto: Fritz Geller-Grimm)

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, hat vor neuen Gesundheitsgefahren in Folge des Klimawandels gewarnt. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte Troge, den öffentlichen Infektionsschutz zu verstärken und bisher in Deutschland noch nicht auftauchende Krankheiten zu beobachten.


Giftspinne kommt aus Südeuropa
Eine Folge der Erwärmung sei es, dass sich eine Giftspinne aus dem Mittelmeerraum zunehmend in Deutschland verbreitet. Im vergangenen Jahr kam der Dornfinger, eine etwa eineinhalb Zentimeter große Giftspinne, bis nach Brandenburg. Bisher war es dem giftigen Tier nur in Südeuropa warm genug. Sie ist die einzige Giftspinne in Mitteleuropa, die dem Menschen etwas anhaben kann.





Ist Trinkwasser vor Algen sicher?
Außerdem gibt es tropische Blaualgen inzwischen auch in Deutschland. Von ihnen produzierten manche ein wasserlösliches Gift. "Hier müssen wir sicherstellen, dass die Trinkwasserversorgung mit diesem Gift zuverlässig fertig wird", sagte Troge.

Malaria könnte nach Deutschland kommen
Dazu kommt, dass das immer mildere Wetter Insekten, die Infektionskrankheiten verbreiten, bessere Überlebensbedingungen bietet. Sand- und Schmetterlingsmücken übertragen Leishmaniose, eine tropische Infektionskrankheit. Die Mücken leben in Ostafrika, aber auch in Italien und Spanien, wo sie hauptsächlich Haustiere infizieren. Troge hält es nicht nur für möglich, dass diese Leishmaniose-Überträger sich in Deutschland verbreiten könnten. Er hält es auch für nicht ausgeschlossen, dass die Anopheles-Mücke, die Malaria überträgt, sich hierzulande heimisch fühlen könnte. Wenn es die Einwanderer aus den Tropen tatsächlich über die Alpen schaffen sollten, "dann müssen wir uns darum kümmern".







Hitzealarm deutschlandweit installieren
Die deutschen Behörden sollten sich in Zukunft auf lang anhaltende Hitzewellen einstellen, mahnt Troge an. Er schlug deshalb vor, flächendeckend einen Warndienst einzurichten, den es in Hessen bereits gebe. Dabei werden insbesondere Altenheime, Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen vor großen Hitzeperioden alarmiert, um rechtzeitig darauf reagieren zu können.

Bund soll aktiv Klima schützen
Troge verlangte von der Politik, den im Grundgesetz formulierten Anspruch, als Staat die natürlichen Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu schützen, "konkret als Handlungsauftrag zu begreifen". Dies geschehe vielfach nicht. "Ich habe manchmal den Eindruck, dass beim politischen Handeln wichtige Passagen des Grundgesetzes völlig vernachlässigt werden", kritisierte er. Bund, Länder und Kommunen sollten dazu verpflichtet sein, ab sofort nur klimaverträgliche Produkte anzuschaffen.

4.2.07 14:42, kommentieren

1000 und 1 Nacht (Koblenz)

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4.2.07 15:17, kommentieren

Andre

5.2.07 17:25, kommentieren

Icke

5.2.07 17:28, kommentieren

Bag und Aue

5.2.07 17:40, kommentieren